Assistenzdienst (im Aufbau)
Der Assistenzdienst befindet sich derzeit im Aufbau. Ziel ist der schrittweise Aufbau individuell passender Assistenzleistungen, die Menschen mit Beeinträchtigungen eine selbstbestimmte Teilhabe in unterschiedlichen Lebensbereichen ermöglichen.
Welche Assistenzformen perspektivisch möglich sind:
Je nach individuellem Bedarf können Assistenzleistungen u. a.
folgende Bereiche umfassen:
- Einzelassistenz im Alltag, z. B. zur Unterstützung bei
alltäglichen Anforderungen, Arztterminen, Behördengängen, Freizeitaktivitäten
etc. - Assistenz im Kontext von Bildung und Studium, z. B.
Studienassistenz - Elternassistenz, z. B. zur Unterstützung bei der Wahrnehmung
elterlicher Aufgaben
Welche Assistenzform im Einzelfall sinnvoll ist, wird individuell geprüft und gemeinsam entwickelt. Ein Anspruch auf bestimmte Assistenzformen besteht nicht.
Was wir aktuell anbieten:
In der aktuellen Aufbauphase unterstützt der Assistenzdienst insbesondere bei:
- Unterstützung bei der Klärung von Fragen zu Assistenz- und Teilhabebedarfen
- Vorbereitung und Strukturierung zukünftiger Assistenzleistungen
- Beratung zu möglichen Assistenzformen und Unterstützungssettings
- Orientierung im Leistungssystem der Eingliederungshilfe (SGB IX)
- Unterstützung bei der Vorbereitung und Umsetzung von Anträgen auf Assistenzleistungen in der Eingliederungshilfe
- Begleitung im Teilhabeplanprozess mit Blick auf konkrete Assistenzbedarfe
Für wen ist der Assistenzdienst gedacht?
- Menschen mit Beeinträchtigungen, die Assistenz benötigen um ihre Teilhabe aktiv zu gestalten
- deren Angehörige und Bezugspersonen
- Personen, die Unterstützung beim Aufbau passender Assistenzstrukturen suchen
Abgrenzung
Der Assistenzdienst ist keine allgemeine Beratungsstelle.
Die begleitenden Beratungs- und Klärungsprozesse dienen gezielt der Vorbereitung konkreter Assistenzleistungen und grenzen sich damit von unabhängigen Beratungsangeboten wie z. B. der EUTB ab.